Lenormandkarten
Lenormandkarten sind spezielle Wahrsagekarten, die nach ihrer Schöpferin Marie Anne Adeláide Lenormand benannt sind. Das kleine Lenormandkarten-Deck wird am häufigsten benutzt und ist ein Erzeugnis des frühen 19. Jahrhunderts. Die Herkunft des großen Lenormandkarten-Deck wird auf Tarotkarten von Etteilla zurückgeführt. Auch Marie Anne Lenormand benutzte ihre Karten. Verbreitet wurden die Karten erst nach ihrem Tod.
Lenormand sind gleich nach den Tarot mit die populärsten Karten bei der Vorhersage.
Bei dem Auslegen mit Lenormand Karten braucht man Ruhe und Entspannung. Dann kann man mit den schlichten Symbolen auf den Karten eine Geschichte zum Leben erwecken. Es entstehen Bilder im Kopf, die sowohl vom Verstand als auch vom Gefühl aufgenommen werden müssen. Je länger und umfangreicher man sich mit diesen Karten befasst, desto mehr tiefgehende und umfangreiche Aussagen wird man entdecken.
Für Ihre Wahrsagungen nutzen die Medien eine ganze Serie unterschiedlicher Techniken. Neben Lenormand Karten werden auch oft die gefragten Tarotkarten von Étteilla (Jean Francois Alliette) verwendet. Vieles weist darauf hin, dass sie die nach ihr benannten Lenormand Karten gar nicht benutzte, sondern erst kurz vor ihrem Ableben kreierte.
Gefragter als die astromythologischen Decks aus 54 Karten sind bei den Lenormand Karten kleine Decks aus 36 Karten, die unterschiedliche Bezeichnungen führen. Von Zigeunerkarten oder Kipperkarten unterscheiden sich Lenormand Karten oftmals dadurch, dass sie ergänzend zum Hauptmotiv die Abbildung einer Spielkarte zeigen.
Man unterscheidet bei den Lenormand Karten zwischen Sachkarten, Personenkarten und Karten, die beides symbolisieren. Die Gesamtaussage ergibt sich wie beim Tarot durch Bedeutung und Position der Karten beim Auflegen.
Text Lenormandkarten © Peernet.de
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Medium Gisela & Team
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